Lerncoaching

Ein Lerncoaching kann helfen, wenn bei Schülern keine Lese-Rechtschreibstörung / Dyskalkulie vorliegt, sich aber trotzdem erhebliche Schwierigkeiten beim Lernen zeigen und ein Nachilfeunterricht nicht ausreichend ist.

Das Lerncoaching ist nicht an spezifische Lerninhalte gebunden, da es hierbei um fächerübergreifende, generalisierbare Lernstrategien und Lerntechniken geht.
Es kann folgende Themen beinhalten:

  • Lernstrategien entwickeln
  • Motivationshilfen
  • Arbeitsstrukturierung und Organisation
  • Zeitmangement
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Hilfe bei Lernblockaden
  • Aufmerksamkeits- und Strategietraining
  • Automatisierungstechniken zur Rechtschreibung
  • das Lernen Lernen lernen
  • Hilfen bei Prüfungsangst / Blackouts

Das Lernen soll in einem positiv-emotionalen, motivierenden, sowie konzentrierten Zustand
stattfinden.

Der Lerncoach fördert die selbstgesteuerte Aktivierung dieses Zustands durch den Einsatz ressourcen- und zielorientierter Methoden und die Entwicklung ganzheitlicher Lernstrategien.

Das Lerncoaching startet in der Regel mit einem ausführlichen Gespräch mit dem Schüler und meistens einem Elternteil. Lerncoach und Schüler entscheiden dann gemeinsam, welche Coaching-Schwerpunkte (z.B. Ressourcen, Konzentration, Motivation oder Organisation) sinnvoll erscheinen und welche Ziele im Lerncoaching angestrebt werden.

Eine zeitbegrenzte Lernbegleitung ist für den Lernenden oft eine wichtige Unterstützung, selbstbestimmtes Lernen zu ermöglichen und auch die Lernfreude wieder zu entdecken.